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»Das Porträt beschäftigt mich, seitdem ich Fotograf bin.
Diese Form der Fotografie ist sozial und kommunikativ.
Bis heute arbeite ich an mehreren Langzeitprojekten. Ich begleite Freunde beim Altern, beobachte verschiedene Kinder und Jugendliche, wie sie erwachsen werden, und dokumentiere das
tschechische Exil. Als Porträtist arbeitete ich für verschiedene Zeitschriften und Zeitungen wie den Kölner Stadtanzeiger und das Managermagazin »Capital«.

1999 ist im DuMont Verlag das Buch „101 Nationen einer Stadt“ erschienen, für das ich Kölner Migranten fotografisch topografierte. Unter anderem realisierte ich im Jahre 2005 das Porträt-Projekt »
…angekommen…« für das Ost-West Forum in Bergisch Gladbach und Anfang des Jahres 2013 das Projekt »German/Czech People« für den Verein Weltecho in Chemnitz, bei dem ich Chemnitzer Bürger von der Straße weg direkt in ein improvisiertes Studio einlud.

Fast alle Porträts fotografiere ich analog und auf S/W-Material. Die Abzüge vergrößere ich selbst in der eigenen Dunkelkammer. Das Vergrößern der Bilder bei Rotlicht erinnert in der heutigen digitalen Zeit immer mehr an die Arbeit der Alchemie-Werkstätten des 19. Jahrhunderts. Es verlangsamt die Zeit...
Ich nehme gern sowohl Porträtaufträge wie auch Vergrößerungsaufträge von eigenen S/W-Negativen an.

Jiri Kolar

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